Wilhelm Arnold


Vita

Eröffnung des Ateliers Wilhelm Arnold in Freyburg/Unstrut um 1914
Eröffnung des Ateliers Wilhelm Arnold in Freyburg/Unstrut um 1914

Wilhelm Arnold führte ein Fotoatelier in Freyburg/Unstrut von 1914 bis 1942; bereits zu Lebzeiten veröffentlichte er eigene Aufnahmen in lokalen Medien, zu Buchillustrationen und lieferte Beiträge für die städtische Bildchronik.







Überblick

Lebensdaten
1888-1942

 

Fotografisches Repertoire
Portraits und Familienbilder, Hochzeitsfotos
Landschaftsfotografie
Stadtansichten Freyburg/Unstrut
Soldaten und Gefangene während des Ersten Weltkrieges
Sowjetische Soldaten 1945 (aufgenommen von der Frau und der Tochter des Fotografen)

 

Umfang des Bestandes

etwa 500 Platten
Der in der FOTOTHEK MAI LEIPZIG verwahrte Bestand Wilhelm Arnold ist der Rest eines umfangreichen Lebenswerkes. Die Aufnahmen lagerten in Munitionskisten aus dem Ersten  Weltkrieg in einem Leipziger Betrieb, die beim Umzug der Firma Ende der 1980er Jahre entsorgt wurden. Nur durch Zufall fanden zwei Kisten einen Interessenten, der wenig später den Inhalt an die Fotothek übereignete. Ein weiterer Teil des Bestandes befindet sich im Besitz der Erben des Fotografen.

 

Aufnahmetechnik
Plattenkameras, Formate: 18x24, 7x10, 13x18



Einblicke

S-Bahn-Bau, Markthalle, Lokschuppen
Bauernhof Bittdorf, 1926

In der Umgebung

Fotografien in der Umgebung von Freyburg/Unstrut, bei den Kunden zuhause, Landschaftsfotografien und Stadtbilder.

Familienbild vor Atelierkulisse
Studioaufnahmen im Freyburger Atelier, um 1925

Im Atelier

Vor verschiedenen Rückwänden, mit Kunst- und Tageslicht, entstehen Familienbilder, Gruppenaufnahmen und Portraits im Atelier

Männergruppe vor Gebäude mit Hüten
Jagdverein Freyburg/Unstrut, um 1920

Gruppenaufnahmen

Sport- und Tagesereignisse, Vereins- und Gruppenbilder, Straßenfotografie und weitere Zeitzeugnisse entstehen.